T wie Tennisarmband

T wie Tennisarmband

Normalerweise sind es ja Dinge, die man tun muss, um Ärger aus dem Weg zu gehen. Bestimmte Dinge sollte man aber eben NICHT tun, um Scherereien zu vermeiden. Hier ein spannendes Beispiel!

Schmuck während dem Sport zu tragen ist ein No-Go. Diese Vorschrift habt ihr, wie ich, bestimmt schon tausendmal gehört und sie leuchtet irgendwie auch ein. Doch wie so oft ergeben sich die besseren Geschichten, wenn man mal nicht alles so macht, wie man es tun sollte. So wurde die bekannte Tennisspielerin Chris Evert mit einer einzigartigen Aktion auf einen Schlag in ansonsten eher sportuninteressierten Schmuckkreisen bekannt. Sie trug nämlich bei einem wichtigen Match im Jahre 1987 ihr diamantenbesetztes Rivière-Armband ‒ und promt verlor sie es. Hätte man sich denken können, meint ihr, doch ungewöhnlich ist vor allem das folgende: Chris Evert bat nämlich den Schiedsrichter das Spiel zu unterbrechen und tatsächlich genehmigte er es auch. Somit lag während den Augenblicken der Suche die gesamte Aufmerksamkeit auf dem Armband. Im Anschluss darauf sprach man nicht mehr von Rivière-, sondern nur noch von Tennisarmband.

Tennisarmband_aEin interessantes Ereignis, doch schaut man sich die Geschichte an, hätte der Namenswechsel auch schon früher stattfinden können. Denn im Frauentennis schmückten sich die Sportlerinnen seit den 30er Jahren und bis heute mit solchen Armbändern.

Doch was macht ein Tennisarmband überhaupt aus? Es ist ein Armband, bei welchem die Steine, meistens Diamanten, nebeneinandergereiht in einzelnen, untereinander beweglichen Fassungen angebracht werden. Auf die Gleichmäßigkeit der Steine und die Beweglichkeit der einzelnen Glieder solltet ihr bei einem Kauf auch unbedingt achten. Die Kunst ist es, dass dem Armband eine fließende Bewegung einzuwohnen scheint ‒ daher der ursprüngliche Name Rivière- Armband. Eigentlich der passendere Name, aber die Herkunft ist eben auch nicht ganz so spektakulär wie die Umtaufe von 1987.

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