C wie Cocktailring

C wie Cocktailring

Riesengroß, bunt und vor allem ganz schön aufsehenerregend? Das sind Cocktailringe. Hier geht’s zur spannenden Geschichte!

Habt ihr euch auch schon gefragt, was Ringe eigentlich mit Cocktails zu tun haben? Ziemlich viel, denn den Namen hat der opulente Fingerschmuck tatsächlich rauschenden Cocktailpartys à la „the Great Gatsby“ zu verdanken. Doch von Anfang an.

Ursprung in den goldenen Zwanzigern

IMG_0370In den 20er Jahren wurde in den USA ein Alkoholverbot durchgesetzt. Fortan wurde sowohl die Herstellung als auch der Transport und Verkauf von Alkohol untersagt. Die Amerikaner aber, wie das so ihre Art ist, ließen sich von dieser Prohibition nicht beirren ‒ und verwandelten schnurstracks die zuvor gemütlichen Abendstunden in rauschende, alkoholgetränkte Feiern. Um auch beim genüsslichen Cocktail-Schlürfen stilvoll ihren rauschenden und individuellen Lebensstil zu präsentieren, trugen Frauen an der Hand, mit der sie ihren Manhattan, Bloody Mary oder Whiskey Sour tranken, einen dekadenten und überdimensional großen Ring am Finger. Zu dieser Zeit bestand er aus einem farbigen Edelstein oder Halbedelstein und symbolisierte damit, dass sich die Trägerin nicht nur anmaß, illegal Alkohol zu trinken, sondern sich ebenso einen opulenten und teuren Ring leisten konnte. So setzt man Statements.

Einflüsse der Pop Art

Mit der Wirtschaftskrise Ende der 20er und mit dem Ende des Alkoholverbotes verschwanden zwar die Partys, doch die opulenten Ringe blieben. In den 50er Jahren erlebten sie zusammen mit der Pop Art-Bewegung ein erstes Revival. Ab dieser Zeit bestehen Cocktailringe nicht nur aus wertvollen Steinen, sondern können auch grafische Muster tragen. Hauptsache groß, auffällig und unverwechselbar.

Großartige Kombinationsmöglichkeiten heute

IMG_0396Wie wunderbar, dass wir in der heutigen Zeit leben und nicht darauf warten müssen, auf eine (illegale) Cocktailparty eingeladen zu werden. Cocktailringe, ob im Vintage-Stil oder modern interpretiert, passen nämlich nicht nur zum kleinen Schwarzen, sondern genauso gut zu einer Blue Jeans oder einem nüchternen schwarzen Business-Anzug. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, darum bitte das Outfit nicht mit opulentem Schmuck überladen, sondern den Cocktailring bewusst mit schlichter Kleidung oder anderem dezenten Schmuck tragen. So strahlt ihr genauso glamourös, unabhängig und selbstbewusst wie die Frauen damals.

1 Kommentar zu diesem Beitrag

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  • Die Ringe sind wunderschön <3 zudem ein super informativer Beitrag. Jetzt weiß ich endlich warum Cocktailring so heißen!

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