P wie Perle: wundersame Meeresschätze!

P wie Perle: wundersame Meeresschätze!

Klassisch oder modern, elegant oder edgy – je nach Wunsch und Verarbeitung kann die Perle einfach alles. Entdeckt die faszinierenden Schätze der Natur!

Perlen sind echte kleine Naturwunder und so vielfältig und individuell wie die Menschen, die sie tragen. Als Schmuck verwendeten sie übrigens bereits antike Kulturvölker, welche sie wegen ihres glänzenden Aussehens hoch schätzten.

Doch wie entstehen Perlen überhaupt?

Für die Bildung einer Perle muss die Muschel zuerst einmal angereizt werden. Dies geschieht meist durch eingedrungene Fremdkörper oder in der Perle eintretende Irritationen, auf welche die Perle mit der Bildung von Perlmutt reagiert. Auf diese Weise entstehen die heute bekannten Kulturperlen. Bei den heutzutage verkauften Perlen handelt es sich in den meisten Fällen um solche Kulturperlen. Sie kommen auf einer kontrollierten und überwachten Aufzucht. Doch nicht jede Muschelart kann Perlen hervorbringen. Perlbildende Muschelarten gibt es in Flüssen, Seen und dem Meer. Die heute bedeutenden Farmen befinden sich an verschiedenen Binnenseen in Asien sowie unterschiedlichen Meeresregionen im asiatischen und pazifischen Raum.

Vielfältige Arten

Es gibt verschiedene Arten von Perlen, die für die Schmuckherstellung verwendet werden. Dazu gehören die verschiedenen Zuchtperlen, aber auch ‚echte Perlen‘, also Perlen, die auf natürliche Weise gewachsen sind. Zu den beliebtesten Zuchtperlen gehören die chinesische Süßwasserperle (Farben: Creme, Lachs, Lila, Pink), die klassische Akoya (Grau, Creme), die Südsee-Zuchtperle (Weiß, Grau, Creme, Gold) und die Tahiti-Zuchtperle (Schwarz, Grau, Grün, Aubergine).

Qualitätsmerkmale

Die Wasserqualität und Umwelteinflüsse beeinflussen die Qualität der Perlen in hohem Maße. Um die Qualität einer Perle zu bestimmen, gibt es verschiedene Kriterien. Dazu zählen:

  • der Lüster, also der Glanz der Perloberfläche und die Reflexion des Lichts – je intensiver, desto wertvoller die Perle
  • die Oberfläche, bzw. der Spotlevel, also das (Nicht-)Vorhandensein von Unebenheiten, Vernarbungen oder Vertiefungen
  • die Größe, denn je größer, desto wertvoller ist die Perle
  • die Form, welche bei Zuchtperlen rund, oval, barock, bouton- oder tropfenförmig sein kann
  • die Farbe, welche natürlich nur die subjektiv wahrgenommene Schönheit beeinflusst

P wie Pflege

Perlen sind übrigens äußerst sensibel: Parfüm, Kosmetika und Haarspray lassen ihren Glanz schnell ermatten, daher solltet ihr sie vor diesen Einflüssen schützen. Was die Aufbewahrung betrifft, verwahrt ihr euren Perlschmuck daher am besten in einem weichen Etui, getrennt von anderen Schmuckstücken. Auch vor Hitze durch Sonne oder Heizung muss er geschützt werden, da die äußere Perlenschicht sonst austrocknen kann. Vor dem Baden, Duschen und Schwimmen sollte Perlenschmuck außerdem abgelegt werden, ebenso wie vor dem Putzen, da jegliche Chemikalien und Verschmutzungen schädlich für ihn ist.

Ist Perlschmuck versehentlich mit Kosmetika oder Chemikalien in Berührung gekommen, so kann man ihn mit einem leicht angefeuchteten weichen Tuch reinigen. An Ohrringen werden Perlen mit speziellen Klebern befestigt und Ketten sind mit Perlseide aufgezogen. Beide Materialien vertragen nur wenig Feuchtigkeit und verlieren durch sie schnell ihre guten Eigenschaften. Eine Kontrolle durch den Fachmann sollte man ab und zu vornehmen lassen!

Ihr merkt: Perlschmuck ist nicht gleich Perlenschmuck und es steckt eine ganze Wissenschaft dahinter. Habt ihr eine Lieblingsperlenart oder vielleicht eine Frage zum Thema Perle? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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