Put a Ring on it: Statementringe wickeln jedes Outfit um den Finger

Put a Ring on it: Statementringe wickeln jedes Outfit um den Finger

Sie war ein ziemlich treuer Begleiter. Lag Abend für Abend in den letzten drei Jahren schwer um unseren Nacken, zog Blicke auf sich, gab jedem Outfit einen ganz neuen Twist und dann noch diese gewisse Prise Glamour. Und trotzdem wird es jetzt Zeit sich zu verabschieden – von ihr – von der Statementkette, dem großen Blickfang am Hals. Und das hat auch einen guten Grund. Es ist Zeit dafür den Blick zu verlagern, eine neue Perspektive einzuschlagen, sich ein bisschen zu entwickeln.

Eric Daman, seinerseits einst Stylist am Set der fabelhaften Serie „Gossip Girl“ erklärte den entscheidenden Schritt weg von der Statementkette. Er hielt das starke Geschmeide für aufregend laut, für unübersehbar, dazu noch am Hals und in der Nähe des Dekolletés getragen, für Schmuck, der direkten Sex-Appeal aber auch Unruhe und Sturm und Drang ausdrückte.

Wer aber ein bisschen angekommener ist, nicht mehr jeden Samstag im Morgengrauen über das Kopfsteinpflaster und ins Taxi stolpert (aber natürlich trotzdem noch wüsste, wie es geht.), wer ein paar Anker geworfen und sich seinen Platz gesucht hat, der braucht dieses laute „Hier!“ am Hals nicht mehr.

Der verlagert Charme und Sex-Appeal einfach eine Etage nach unten, ein bisschen in den Hintergrund – und doch nicht. Denn ein Statement braucht natürlich Raum – aber eben nicht zwingend den Mittelpunkt.

Put a ring on it! Jetzt kommen sie endlich wieder ins Spiel: Statementringe. Egal ob einzeln oder im Rudel, eigentlich fast egal, ob in Gold oder Silber, auch wenn ich gerade für die kältere, dunklere Jahreszeit natürlich Gold als Träger von Wärme und Eleganz bevorzuge – unübersehbar. Alle zwei Stücke sind von Michael Kors und untereinander frei kombinierbar, auch wenn ich sie mir ebenso fabelhaft als Single-Statement vorstellen kann. Mein Favorit? Der Ring mit dem schwarzen Akzent, der fast ein bisschen wie ein Steigbügel wirkt.

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